Willkommen auf meiner Homepage

Ich versuche euch hier einen kleinen Einblick in mein Leben hier in Hurghada zu geben. Neben News und Anekdoten aus meinem Leben im Tagebuch gebe ich euch hier zahlreiche Infos & Tipps aus dem "Alltagsleben" bzw. aus der mittlerweile fast 6-jährigen Erfahrung hier. Diese (tlw. sehr kritischen) Infos und Tipps finden sie in dieser Form garantiert in keinem Reiseführer oder Prospekt.

 

Diese Seite ist relativ neu und noch lange nicht vollständig. Gerade bei den Infos und Tipps als auch bei dem Tagebuch und den News versuche ich für sie das Angebot ständig zu erweitern und aktuell zu halten.



NEWS / der letzte Eintrag:


Hallo Freunde, es gibt hier etwas Neues - ich habe mich dazu entschlossen, hier einen Blog, auf den ihr sofort Antworten könnt, einzubauen. Als Inhalte gibts natürlich News aus meinem Leben und ganz neu, auch interessante Zeitungsartikel.


Oktober / November 2016:

 

 

So, erst muss ich mich einmal entschuldigen für die lange „Schaffenspause“, aber die hatte einen einfachen Grund: Übersiedlungsstress! Ja, wir sind wieder einmal übersiedelt.

 

Was waren die Gründe, haben mich schon einige gefragt. Erstens war uns die Wohnung zu gross, zweitens war uns Magawish zu weit weg vom Zentrum und drittens, haben uns in der alten Wohnung die Stromkosten erschlagen. Die Riesenwohnung war selbst bei 24-stündigem Durchlaufen von drei Klimaanlagen nicht herunter zu kühlen. Also haben wir uns jetzt für eine kleinere Wohnung in Sakalla entschieden. Aber jetzt von vorne.

 

 

 

Die Vorgeschichte:

 

Angefangen hat das ganze schon vor ca. zwei Jahren. Riki hat sich in dieser grossen Wohnung einfach nicht mehr wohlgefühlt. Die Wohnung sauber zu halten war eine enorme Arbeit, vor allem weil sie zweigeschoßig war und wir ja nur einen Teil der Wohnung nutzten. Auch den Garten und den Pool nutzten wir kaum, weil es einfach unbequem war, für einen Kaffee alles über die Stiege hinunterzutragen. Gegrillt haben wir auch kaum (zweimal in fast vier Jahren), weil wir alles hinunter und wieder herauf schleppen mussten.

 

Zudem hat sich, nach dem Zurückgehen von Elke, unser Mittelpunkt vom „Süden“ nach Sakalla verlagert, und der Weg von unserer Wohnung nach Sakalla war doch ein gehöriger. Zuerst 15 bis 20 Minuten Fußmarsch zur Strasse um einen Bus oder ein Taxi zu ergattern und dann fast 30 Minuten Fahrzeit.

 

Das Fass zum Überlaufen brachten dann die enorme Stromnachzahlung von fast 8.000 Pfund für 7 Monate!!! Zudem wäre ab 1.12. eine Mieterhöhung von 10% angestanden. Also suchten wir eine neue Wohnung und fanden die in „Serafy“, einem Stadtteil von Hurghada, am südlichen Ende von Sakalla. Ist eine kleine Villa in einem gesicherten Wohngebiet mit „Seaview“. Naja, Seaview haben wir zwar, aber man sieht gerade mal zwischen zwei Villen vor uns das Meer. Aber egal, es ist trotzdem wunderschön von der Terrasse aus zumindest einen kleinen Ausblick aufs Meer zu haben. Die Villa hat zwar keinen Pool, aber über die Strasse runter (drei Gehminuten) liegt der Privatstrand, der für uns kostenlos zu benutzen ist. Der wird gerade neu angelegt und soll ab März, April 2017 zu benutzen sein.

 

 

 

Die Vorbereitung des Umzuges:

 

Da die neue Wohnung um einiges kleiner ist, mussten wir uns von einigen Möbel und E-Geräten trennen. Zudem hatte ich ja noch das Riesenproblem mit meinen vielen Kinderwägen. Nachdem ich einen „Lageplan“ der Wohnung gezeichnet und wir anhand diesen uns „eingerichtet“ haben, wussten wir welche Teile übersiedelt werden und welche nicht. Diese wollten wir so schnell wie möglich verkaufen. Also Fotos gemacht und rein ins Internet, im fb gibt es ja einige Hurghada-Gruppen die auf so etwas spezialisiert sind. Was dann passierte hatten wir uns in den kühnsten Träumen nicht ausgemalt. Innerhalb von rund einer Stunde meldeten sich so viele Käufer, dass ich schon Stress hatte die alle zu koordinieren. Den Kühlschrank und die Waschmaschine hätten wir gut und gerne 20 mal verkaufen können! Kurz und gut: wir haben ALLES innerhalb kürzester Zeit verkauft! Naja nicht alles, die Kinderwägen waren das grösste Problem. Ich habe zwar bei einigen Kinderwägenhändlern versucht sie an den Mann zu bringen, aber alle Versuche (sogar auf Kommissionsbasis) scheiterten. Ausserdem hatten wir so viele „Kleinteile“, die wir im Lauf der Zeit doppelt hatten, gesammelt oder aus sonst einen Grund hatten, dass wir beschlossen die zusammenzustellen und dann am Flohmarkt zu verkaufen. Aber auch hier wurden wir „überrumpelt“: die Käufer der Möbel kauften uns auch die fast vollständig weg. Der Flohmarkt war nicht mehr nötig! „Restposten“ verkaufen wir später noch.

 

Ein paar Tage vor dem Auszug gaben wir die Wohnzimmercouch zum Neubeziehen des Stoffes weg und so sassen wir beim Fernsehen auf den Küchensesseln – war zwar nicht bequem, aber für die paar Tage....

 

 

 

Der Umzug:

 

Da wir die Wohnung schon ein paar Tage vorher nutzen konnten, vollzogen wir den Umzug dieses mal auf Raten. Wir nahmen jedes mal wenn wir nach Sakalla fuhren schon ein paar Koffer oder Kleinigkeiten mit in die neue Wohnung. Dann nahm ich mir zweimal einen Pick-up um bereits die nicht mehr benötigten Möbel (z.B. Das Gästezimmer, die Gartenmöbel, usw.) zu übersiedeln. Die Kästen baute ich schon vorher zusammen, damit wir beim Übersiedeln gleich genügend Stauraum haben würden.

 

Dann war der grosse Übersiedlungstag, der Montag, 24.10. gekommen. Wir hatten über einen Bekannten, der selbst im Möbelbuisness Geschäfte macht, ein Übersiedlungsteam engagiert. Lt. Seiner Aussage sind die super und kennen sich mit dem Ab- und Aufbau von Möbel aus und sind zudem extrem schnell – o.k. das waren sie wirklich, aber Pünktlichkeit hat denen noch niemand beigebracht! Statt um 12 Uhr kamen sie um 14 Uhr und nach zwei Fuhren waren sie müde und hungrig! So legten wir eine Pause ein! Sie wollten für den Rest um 18 Uhr wiederkommen! Ich baute derweil die bereits „gelieferten“ Möbel zusammen und fuhr dann zurück um rechtzeitig da zu sein, wenn die Jungs wieder kommen. Aber wir warteten vergebens! Nach mehreren Telefonaten machten wir für nächsten Vormittag 9 bis maximal 10 Uhr aus – das müsste reichen, da wir erst um 15 Uhr den Termin zur Schlüsselübergabe hatten. So packten wir den Rest, den wir für die erste Übernachtung brauchten, in ein Taxi, und brachten sie so hin.

 

Jetzt stand uns noch eine „heikle Mission“ bevor – wir mussten unsere Tiere übersiedeln. Bei „Cleo“ hatten wir wenig Probleme befürchtet – und so war es auch. Aber bei unseren drei Fellnasen befürchteten wir schlimmes – und das wurde sogar noch übertroffen. Die Katzen wollen partout nicht in die Katzenboxen, da haben wir auch bei den Tierarztbesuchen immer Probleme, aber dieses mal war es noch schlimmer, weil sie ja die gewohnte Umgebung nicht mehr hatten und von den ganzen Übersiedlungsarbeiten und den vielen fremden Leuten gestresst waren. Das „Einfangen“ ging problemloser als gedacht, aber dann ging der Stress so richtig los! Obwohl wir Plastikboxen von der Tierhandlung haben, hielten zwei der drei Boxen dem Widerstand der Viecher nicht lange stand. Erst mit Umwickeln mit Panzerband und Absicherung der Türchen mit Kabelbindern gelang es uns, sie in den Boxen zu halten. Bei diesen Viechern bräuchten wir keine Katzenboxen, sondern Löwenkäfige! Die Fahrt war relativ ruhig, und in der neuen Wohnung beruhigten sie sich nach einer Weile. So wurde es doch noch eine relativ angenehme Nacht, bei der sicherlich auch die Müdigkeit eine grosse Rolle gespielt hat.

 

Am nächsten Morgen fuhren wir relativ früh zurück nach Magawish um die restliche Übersiedlung vorzubereiten, und warteten wieder! Als sie um 10 Uhr noch immer nicht da waren begannen wieder die Telefone heiss zu glühen – doch die Jungs meldeten sich einfach nicht! Um 11 Uhr grübelten wir über Alternativen nach und ich konnte dank Maikl sogar jemanden finden, der um 12 Uhr hier wäre – das wird eng! Doch plötzlich meldeten sich die Jungs, dass sie bereits auf dem Weg seien und in 10 Minuten vorort sind. Also alles retour! Sie kamen wirklich um 11:30 und so begannen wir die restlichen Sachen zu übersiedeln. Ich fuhr mit den Jungs und Riki blieb derweil in Magawish und beseitigte die Spuren von den letzten vier Jahren. Am Schluss war die Wohnung bis auf die Kinderwägen und die Regale die Wohnung leergeräumt. Die Regale machten mir noch Sorgen, da der Abbau einige Zeit brauchen würde, aber da bewies sich wirklich, wie schnell die Jungs sind. Ich konnte gar nicht so schnell schauen, war das Regal abgebaut und verladen. Auch am neuen (Übergangs)Lagerplatz, der Dachterrasse, fackelten die Jungs nicht lange. Einer auf die Ladefläche des Pick-ups, einer auf das Dach und schon wurden die (wirklich schweren) Teile raufgehievt und ordentlich gestapelt. Um Punkt 14 Uhr war alles erledigt und nach der fünften und letzten Fuhre die Übersiedlung abgeschlossen! Ich fuhr per Taxi zurück und nach den letzten „Spurenbeseitigungen“ - Riki hatte in der relativ kurzen Zeit enormes geleistet – warteten wir zum letzten mal auf der Reeling des Pools auf Mr. Moussa um ihm die Schlüssel zurück zu geben. Er schickte seinen „Adjutanten“, wir machten einen letzten Rundgang durch die Wohnung und gegen 15:30 Uhr schlossen wir das Kapitel Magawish endgültig ab.

 

 

 

Das „Gemütlich machen“ der neuen Wohnung:

 

Natürlich war mit dem Umzug die neue Wohnung noch bei weiten nicht fertig. Hier begann erst jetzt so richtig die Arbeit. Die Jungs hatten ja alles nur so ungefähr am richtigen Ort platziert, jetzt musste alles zurechtgerückt und installiert werden. Die Waschmaschine, der Geschirrspüler, die Fernseher, die Kaffeemaschine, die Lampen, die..... und schliesslich mussten wir ja auch noch alles aus den Koffern und Schachteln und Taschen auspacken. Eine neue Satellitenschüssel musste auch noch her, weil die kleine nur „Hotbird“ empfängt usw. Da die neue Küche um einiges kleiner ist brauchten wir mehrere Versuche, bis wir alles so halbwegs „griffbereit“ hatten. Mein Schlafzimmer diente in dieser Zeit immer als „Abstellkammerl“ und so war es auch das letzte Zimmer, das „bewohnbar“ wurde. Heute, am 12.November, wurden die Arbeiten von mir mit der Montage der Terrassen- und Schlafzimmerlampen soweit abgeschlossen, das wir jetzt zu 95% alles in Ordnung haben. Es fehlen nur noch Teile die wir neu machen lassen müssen. So wollen wir uns in der Küche noch zwei Unterschränke einbauen lassen und ganz am Schluss wollen wir vor der Terrassentüre noch Vorhänge, damit niemand beim Vorbeigehen herein sieht.

 

 

 

Der Tag des grossen Regens:

 

Seit 6 Jahren standen die Kinderwägen, grossteils noch originalverpackt, in dem extra massangefertigtem Regal IN der Wohnung, jetzt musste ich sie aufgrund des fehlenden Platzes auf der Dachterrasse zwischenlagern. Wäre ja hier herunten normalerweise kein Problem, wenn nicht zwei Tage nachher der grosse Regen gekommen wäre. Gott sei Dank haben die Jungs die Kartons mit den Buggys ganz gut gestapelt und mit den Böden der Regale abgedeckt.

 

Morgens sah es zuerst nicht nach Regen aus, im Lauf des Tages wurden aber die Wolken dunkler. Allerdings waren die dunklen Wolken nicht direkt über Hurghada und es war windstill. Darum dachte ich mir, Hurghada bleibt vom Regen verschont. Doch dann kam es anders: ein gewaltiger Gewitterregen erreichte Hurghada, gefolgt von einem anhaltenden Dauerregen. Bei den ersten Regentropfen eilte ich aufs Dach um aus den Böden eine Art Dach zu bilden und somit die Kartons zu schützen. Das gelang auch sehr gut. Meine grösste Befürchtung war damit der Boden! Normalerweise sind die Dachterrassen mit einer Mauer umgeben und haben keinen Abfluss, damit bildet sich bei Regen ein mehr oder minder tiefer See. Dann begann die erste Regenwelle – die war wirklich heftig. Innerhalb kürzester Zeit bildeten sich auf der Strasse Lachen bzw. Seen und von den Dächern schossen gewaltige Wassermassen herunter. Nach dem Abebben der ersten Regenwelle eilte ich mit den schlimmsten Befürchtungen und ausgerüstet mit Schöpfeimer und Wasserwischer wieder aufs Dach. Doch ich wurde positiv überrascht. Direkt hinter dem „Lager“ war ein Abfluss und so war alles halb so wild. Ein paar Kartons waren vom Boden her nass, aber bei weiten nicht so arg wie gedacht. Nach kurzer Pause setzte wieder Regen ein. Ebenso heftig wie zuvor, doch auch diesen überstanden die Kartons gut. Ich bin also noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen (auch die Wohnung war dicht) was man leider von vielen Ägyptern nicht behaupten kann. Viele verloren ihr Hab und Gut und einige sogar ihr Leben! Für solche Extremregen ist Ägypten nicht gerüstet, es gibt weder eine Kanalisation noch ist das Stromnetz für Regen ausgelegt. Die Kabelverbindungen liegen teilweise offen und so sind solche Regenfällen immer mit Stromausfall begleitet. Bei uns arbeiten sie jetzt noch immer an der Beseitigung der Schäden, erst gestern hatten sie für mehrere Stunden den Strom abgeschaltet um wieder alles in Ordnung zu bringen.

 

 

 

Fazit: es war viel Planungsaufwand, viel Arbeit und viel Stress aber es hat sich ausgezahlt – wir fühlen uns hier Pudelwohl und würden nicht mehr tauschen!

 

 

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September 2016

 

Der September war geprägt vom Opferfest der Muslime. Eine Woche stand ein Grossteil des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens hier fast still. Das Fest dauert zwar nur drei Tage aber es wurden die „Zwickeltage“ genutzt und eine Woche gefeiert bzw. Urlaub gemacht. Es waren sehr viele Ägypter unterwegs, die Hotels hier mit vielen Ägyptern belegt.

 

Neben vielen Feiern, z.B. gab es am „Star Beach“ eine riesige Schaumparty ist dieses Fest natürlich ein religiöses Fest. Ähnlich wie bei uns beim Osterfest Lämmer geschlachtet werden, werden hier Hammeln, also männliche Schafe, geopfert. Schon Tage vorher werden auf jedem freien Platzerl oder mitten auf der Strasse neben dem Fleischerladen Koppeln und Futtertröge aufgestellt. Da kommen dann die Hammeln rein und werden zu Beginn des Opferfestes geschlachtet.

 

Dieses mal waren wir „mitten drin und nicht nur dabei!!“

Am Samstag Abend wurde von unserem Nachbar kurzerhand der Platz neben dem Swimmingpool zu einer Hammelkoppel umgebaut. Wir waren nicht zuhause aber beim heimkommen staunten wir nicht schlecht. Ich konnte es Riki zuerst gar nicht glauben aber am Sonntag früh, wie ich mit dem Hund Gassi ging, sah ich die beiden Hammeln bei Tageslicht. Um 7 Uhr morgens wurde es dann hektisch, die Metzger kamen! Kurzerhand wurde der Platz zwischen Swimmingpool und Haus zur Schlachterei erklärt und die Hammeln geschlachtet – direkt vor unseren Fenstern! Kurz gesagt – es war ein Massaker bei dem sehr viel Blut geflossen ist! Dann wurden die Hammeln an der Eingangstüre auf Haken gehängt und zerlegt. 3 Stunden später war alles vorbei nur der Geruch liegt heute noch in der Luft, weil noch immer Blutrückstände an den Fliesen und der Hauswand vorhanden sind.

 

Diesen Text und die Fotos stelle ich nicht aus Schaulust oder sonstigen Rachegefühlen rein, ich wollte euch nur über die Tradition hier berichten. Diese Tradition müssen wir, als Gäste hier, natürlich respektieren, auch wenn es uns auf Grund der Methoden schwerfällt.

 

Was tut sich sonst so? Schön langsam kommen wieder etwas mehr Gäste, die grosse Hoffnung liegt aber auf dem Wintergeschäft, da ja ab November wieder mehr Flieger kommen sollten. Hoffen wir das Beste!

 

Lg Richi

 

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Marktführer FTI startet wieder voll durch

Endlich! Es geht wieder los! Ägypten ist zurück und diese Nachricht wird die Taucherherzen wieder höher schlagen lassen! Ägypten-Marktführer FTI kündigte an, ab Anfang November mit Start der Wintersaison mit täglichen Flügen ab allen großen deutschen Flughäfen die Rotmeerregion wieder anzufliegen.

 

Quelle: Tauchernet

Eine Nachricht die nicht nur uns Taucher/-innen aufatmen lässt, sondern sicherlich auch von dem durch die Flugeinschränkungen arg getroffenen ägyptischen Tauchtourismus durchatmen lässt.

Mehr als 80 wöchentliche Flüge

Für Taucher eine Supernews, denn mit dem Winterflugplan können sie dann so individuell wie nie zuvor ihren Tauchurlaub oder die Livaboardtour planen. Zusätzliche Vollcharter mit mehr als 80 wöchentlichen Flügen stehen ab 20 Abflughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz dann zur Verfügung.

Neben den langjährigen Premiumpartnern SunExpress, Air Berlin, Condor und Germania bringt der Veranstalter seine Gäste neu auch mit TUIfly ans Rote Meer. Acht Verbindungen ab Hannover, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart und München erweitern das Angebot. Ebenso neu sind drei Air Berlin-Verbindungen jeweils samstags ab Düsseldorf, München und Leipzig sowie ab Erfurt mit Fly Egypt.

Insgesamt stellt der Reiseveranstalter seinen Kunden das größte und flexibelste Flugangebot auf dem Markt zur Verfügung und bleibt Spitzenreiter im deutschsprachigen Raum.

Die Zusatzflüge sowie Angebote sind ab sofort über www.fti.de, unter der FTI-Hotline 089 / 71045 1498 oder im Reisebüro buchbar.

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Im ökonomischen Teufelskreis

Die Regierung in Kairo hat sich jüngst mit dem IWF auf ein zwölf Milliarden US-Dollar schweres Kreditpaket geeinigt. Doch ist dieser Deal die richtige Antwort auf die gravierenden ökonomischen Probleme des Landes? Darüber sprach Sofian Philip Naceur mit Amr Adly, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Carnegie Middle East Center in Beirut.
Tropfen auf dem heißen Stein: Vor einem Jahr wurde die Erweiterung des Suezkanals als nationaler Neuanfang inszeniert. Ein Jahr später fehlt vom Geldregen noch jede Spur - auch wegen des Konkurrenten in Panama.
Tropfen auf dem heißen Stein: Vor einem Jahr wurde die Erweiterung des Suezkanals als nationaler Neuanfang inszeniert. Ein Jahr später fehlt vom Geldregen noch jede Spur - auch wegen des Konkurrenten in Panama.

Ägypten steckt inmitten einer Wirtschafts- und Währungskrise. Warum bemüht sich das Land um diesen Kredit vom "Internationalen Währungsfonds" (IWF)?

 

Amr Adly: Ägypten steckt in einer schwierigen Lage. Das Land hat mit empfindlichen Ungleichgewichten zu kämpfen. Ein Defizit sowohl in seiner Außenhandelsbilanz als auch in seiner Zahlungsbilanz. Das Land leidet unter einem großen Mangel an sogenannter "harter Währung" – ein wesentlicher Grund für die Wechselkurskrise. Der Mangel an US-Dollar hat das ägyptische Pfund massiv unter Druck gesetzt und die Inflation angeheizt, die im Juni 2016 auf fast 15 Prozent geklettert ist. Das alles wirkt sich dämpfend auf die Wirtschaft aus. Niedriges Wachstum in Kombination mit hoher Inflation manövriert die Wirtschaft in einen Teufelskreis.

Die Wirtschaft steckt zwar offiziell nicht in einer Rezession, doch sie kühlt sich ab. Daher versucht die Regierung durch wirtschaftliche Anreize Kapitalzuflüsse aus dem Ausland zu gewinnen, um aus diesem Zyklus auszubrechen. Deshalb gab es ja auch die Wirtschaftskonferenz in Sharm al-Sheikh im März 2015, um ausländische Investoren ins Land zu locken. Ein starker Zufluss ausländischen Kapitals wäre für die Wirtschaft ausreichend gewesen, um sich zu erholen und die Ungleichgewichte zu verbessern. Doch um aus diesem Kreislauf auszubrechen, besteht heute die einzige Chance darin, sich wieder Kapital zu leihen. Ägypten hofft darauf, ein Deal mit dem IWF werde dabei helfen, die Wirtschaft makroökonomisch zu stabilisieren und das Vertrauen in den Markt wiederherzustellen.

 

Bereits 2011 und 2012 konnten sich die Vorgänger-Regierungen mit dem IWF auf ein Hilfsprogramm einigen, doch sowohl der Oberste Militärrat als auch die Regierung von Expräsident Mohamed Mursi haben die Deals nie umgesetzt. Wie kam es jetzt dazu und weshalb setzt die amtierende Regierung auf IWF-Kredite?

Adly: Es war nicht die einzige Option. Ägypten kam in den Genuss umfangreicher politisch motivierter Hilfszahlungen aus den Staaten des Golfkooperationsrates (GCC), die ab 2013 ins Land flossen und nicht an wirtschaftliche Bedingungen geknüpft waren. Doch der abnehmende Ölpreis machte es schwer für die GCC-Staaten, ihre Unterstützung für Ägypten in dieser Höhe fortzusetzen.

Die Lage der regionalen und globalen Wirtschaft verschlechtert sich enorm. Doch Ägypten konnte mit diesem Geld seinen Staatshaushalt, der ein enormes Defizit aufweist, nicht restrukturieren. Heute steht Ägyptens Wirtschaft immer noch vor den gleichen Problemen wie schon 2013. Die Golfstaaten sind nicht willens oder fähig, Ägypten weitere Mittel in dieser Höhe bereitzustellen. Daher haben die Vereinigten Arabischen Emirate Ägyptens Quote beim IWF erhöht und dafür 2015 rund eine Milliarde US-Dollar bezahlt. Diese Quotenerhöhung erlaubte es dem Land, sich überhaupt um einen so umfangreichen Kredit bemühen zu können. Bei dem Deal zwischen Ägypten und dem Währungsfonds handelt es sich um einen der größten Kredite in der Geschichte des IWF.

 

Ist das Abkommen mit dem IWF tatsächlich geeignet, um mit der Wirtschafts- und Fiskalkrise fertigzuwerden?

 

Adly: Die Austeritätsmaßnahmen und die Abwertung des ägyptischen Pfundes, auf die sich der IWF und die Regierung verständigt haben, wäre ohnehin durchgesetzt worden. Die Regierung versucht, diese Maßnahmen in Kooperation mit dem IWF umzusetzen, damit es so aussieht, als ob der Fonds für die unpopulären Schritte verantwortlich sei. Ich mache mir keine Sorgen, dass ein Deal mit dem IWF zustande kommt. Aber ich mache mir Sorgen über die hohe Kreditaufnahme. Das dürfte Ägyptens Auslandsschulden um rund 40 Prozent erhöhen, was selbstverständlich riskant ist. Meine Hauptsorge ist aber, dass die Regierung die Mittel aus diesen Krediten nicht investieren, sondern zur Deckung laufender Kosten nutzen will. Es wird nichts zurückfließen. Ich fürchte, Ägyptens Wirtschaft wird nicht in der Lage sein, diese Schulden zu bedienen.

Die Regierung sagt, sie wolle das Wechselkurssystem stabilisieren und ausländische Investitionen anlocken. Doch das ist angesichts der angespannten Lage in der Weltwirtschaft gar nicht so einfach. Die Austeritätsmaßnahmen werden einen niedrigeren Lebensstandard für die Bevölkerungsmehrheit zur Folge haben, sollten sie kein höheres Wirtschaftswachstum generieren. Die Regierung ist aber aus Mangel an Alternativen bereit, dieses Risiko einzugehen.

 

Dabei versucht die Regierung so zu tun als ob die Austeritätsmaßnahmen mit dem IWF-Deal nicht das Geringste zu tun hätten. Warum?

 

Adly: Das ist die übliche Regierungspropaganda. Die politische Führung sieht sich verpflichtet Reformen und eben diese Austeritätsmaßnahmen durchzuführen. Diese bereitet sie bereits seit einer ganzen Weile vor und sie ist fähig und willens sie umzusetzen. Schon 2014 hat die Regierung die Benzinsubventionen drastisch reduziert, aber dafür nichts zurückbekommen. Also hat sie die Subventionskürzung eingefroren. Sie will diesen Schritt nicht machen, ohne sicherzugehen, dass sie dafür etwas zurückbekommt. Doch als die Hilfen aus dem Golf zunehmend kleiner und kleiner wurden, musste die Regierung handeln. Aber aufgrund der Bedingungen, die an diese IWF-Programme geknüpft sind, blieb sie lange zurückhaltend.

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Wo Klopapier zum Luxus wird

Eine schwere Wirtschaftskrise lässt Ägypten fast kollabieren. Das Land sucht Hilfe beim IWF, doch der stellt Bedingungen - Bedingungen, die Kairo bislang immer gescheut hat.

 

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Wenn es noch eines Belegs bedurfte, wie schwer die Wirtschaftskrise in Ägypten ist, lieferte ihn Parlamentspräsident Ali Abdel Aal: Er forderte die Todesstrafe für Geldwechsler, die Dollars zu Schwarzmarktpreisen verkaufen. "Ägypten steht einem Wirtschaftskrieg und einer Verschwörung gegenüber, die mit aller Entschlossenheit bekämpft werden müssen", sagte er, nachdem die Abgeordneten gerade beschlossen hatten, die Strafen für Schwarzmarkt-Wechsler auf bis zu zehn Jahre Haft anzuheben.

 

Die Devisenreserven des mit 92 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichsten Landes der arabischen Welt waren Ende Juli von 17,5 Milliarden Dollar auf nur mehr 15,5 Milliarden gefallen, nachdem die Zentralbank Kredite bedienen musste - der tiefste Stand seit 16 Monaten. Das Land kann damit nicht einmal mehr die Einfuhren für drei Monate zahlen, auf die es angewiesen ist: Ägypten ist der größte Weizenimporteur der Welt, auch andere Grundnahrungsmittel werden eingeführt.

 

Die Versorgung für die Armen zu gewährleisten ist zugleich überlebenswichtig für Präsident Abdel Fattah al-Sisi - und ihre Zahl steigt: Laut dem Statistikamt Capmas erreichte 2015 ihr Anteil 27,8 Prozent. Die Grenze liegt bei einem Pro-Kopf-Einkommen von umgerechnet 578 Euro pro Jahr, 1,60 Euro pro Tag. Weitere 15 bis 20 Prozent der Menschen leben knapp darüber. Die Inflation ist auf 14 Prozent gestiegen. Bis Jahresende prognostizieren Ökonomen 16 bis 17 Prozent.

 

Zugleich stranguliert die Dollar-Krise die Industrie, die kaum noch Komponenten und Rohstoffe im Ausland kaufen kann. Nachdem die Zentralbank Milliarden ausgegeben hatte, um den Wechselkurs der Landeswährung künstlich zu stützen, hatte sie Mitte März versucht, die Krise mit einer Abwertung um fast 14 Prozent zu bewältigen. Ohne Erfolg: Liegt der offizielle Kurs bei 8,78 Pfund pro Dollar, werden auf dem Schwarzmarkt schon wieder 12,50 bis 13 Pfund gezahlt.

 

Neue Importbeschränkungen und Einfuhrzölle für Hunderte von der Regierung als "Luxusprodukte" deklarierte Güter, darunter Shampoo und Klopapier, sollen den Abfluss harter Währung bremsen, führen aber zu Versorgungsengpässen, die vor allem die Mittel- und Oberschicht verärgern, überwiegend Unterstützer von Sisis Kurs. Sie klagen, dass sie sich immer weniger leisten können, Schul- und Studiengebühren für ihre Kinder unbezahlbar werden. Den drohenden Kollaps der Wirtschaft abwenden soll nun ein Darlehen des Internationalen Währungsfonds (IWF) mit nur etwa 1,5 Prozent Zinsen, das Ägypten zwölf Milliarden Dollar über drei Jahre bringen würde. Auf eine entsprechende Absichtserklärung einigten sich die Regierung und der IWF Anfang August; das IWF-Direktorium muss den Deal aber noch billigen, ebenso das Parlament in Kairo. Reham al-Desoki, Chef-Ökonomin von der auf die Region spezialisierten Investmentbank Arqaam Capital, bezeichnete den Kredit als "letzte Option" für Ägyptens Regierung, die meisten ihrer Kollegen sehen es ähnlich.

 

Laut dem IWF setzt eine Zustimmung noch bilaterale Finanzierungszusagen von fünf bis sechs Milliarden Dollar voraus. Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate haben 4,5 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt. Sie halten Ägypten seit 2013 mit insgesamt zweistelligen Milliardenbeträgen über Wasser, verlieren aber die Geduld. Zudem hofft Ägypten auf weitere Kredite von insgesamt neun Milliarden Dollar: Die Weltbank soll drei Milliarden beitragen, sechs Milliarden kleinere Geber wie die Afrikanische Entwicklungsbank.

 

Das Regime lässt sich auf einen heiklen Balance-Akt ein zwischen schmerzhaften Wirtschaftsreformen, die allenfalls mittelfristig Erfolg versprechen, und der Gefahr, große Teile der Bevölkerung zu vergrätzen. Präsident Sisi war 2014 mit den Wahlversprechen angetreten, er werde Sicherheit und politische Stabilität wiederherstellen, um die seit der Revolution 2011 kriselnde Wirtschaft in Gang zu bringen - das ist ihm bisher nicht gelungen. Lag das Wachstum 2015 laut der Weltbank noch bei 4,2 Prozent, senkten die Experten ihre Prognose für 2016 auf 3,3 Prozent.

 

Eine Mischung verschiedener Faktoren, die teilweise außerhalb der Kontrolle der Regierung liegen, sowie die Folgen von Jahrzehnten verfehlter Wirtschaftspolitik zwischen dem Staatssozialismus der Nasser-Zeit und dem Turbo-Kapitalismus unter Hosni Mubarak haben die Wirtschaft Ägyptens an den Rand des Ruins gebracht. Die Einnahmen aus dem Tourismus sind um mehr als die Hälfte eingebrochen und inzwischen auf dem niedrigsten Niveau seit 20 Jahren, seit Terroristen Ende Oktober 2015 einen russischen Ferienflieger mit 224 Menschen an Bord sprengten. Dadurch verlieren viele Ägypter ihre Jobs; die Arbeitslosenquote liegt offiziell bei 13 Prozent, unter jungen Menschen übersteigt sie 40 Prozent. Zugleich versiegt die wichtigste Devisenquelle des Landes. Die Gebühreneinnahmen aus dem Suez-Kanal machen das nicht wett, sie stagnieren wegen des schwächeren Welthandels. Erst 2015 hatte die Regierung die Wasserstraße für 8,2 Milliarden Dollar ausbauen lassen.

 

Wirtschaftswissenschaftler kritisieren, die Regierung kapriziere sich übermäßig auf spektakuläre Mega-Projekte und vernachlässige es, die Privatwirtschaft zu stärken, vor allem kleine und mittlere Unternehmen. Zwar zieht Sisi Teilprivatisierungen staatlicher Unternehmen in Erwägung. Das Firmenimperium der Armee aber, die geschätzt mindestens ein Drittel der Wirtschaft kontrolliert, soll unter dem Ex-General offenbar unangetastet bleiben. Die Armee betreibt Tankstellen und Supermärkte, verteilt subventionierte Lebensmittel. Auch von Kürzungen im Verteidigungsetat ist keine Rede; Kairo gibt Milliarden aus für zwei Mistral-Hubschrauberträger aus Frankreich, vier U-Boote aus Deutschland und Dutzende neue Kampfjets.

 

Auch leistet sich Ägypten einen aufgeblähten, ineffizienten öffentlichen Dienst. Hunderttausende Beschäftigte gehen zwar zur Arbeit, haben aber nichts zu tun. Dennoch kommen sie in den Genuss regelmäßiger Beförderungen und Gehaltserhöhungen. Subventionen und Schuldendienste von hochverzinsten Krediten im Inland sind die beiden anderen Posten; für öffentliche Investitionen bleibt kaum Geld.

 

Die Überweisungen von Auslandsägyptern aus den Golfstaaten sind ebenfalls um zwölf Prozent gefallen. Auch gehen die Investitionen aus dem Ausland zurück, die in der Mubarak-Ära einen entscheidenden Teil des Wachstums ausmachten - potenzielle Investoren haben keine Sicherheit, ihre Einnahmen in harter Währung außer Landes bringen zu können. Abschreckend ist zudem die überbordende Bürokratie.

 

Nun soll der IWF-Kredit im Zusammenspiel mit dem Reformprogramm der Regierung den verheerenden Trend umkehren und wieder mehr Wachstum und vor allem Arbeitsplätze schaffen. Die Regierung hatte Anfang des Jahres Wirtschaftsreformen angekündigt - und versucht diese als unabhängig von dem IWF-Kredit erscheinen zu lassen. Vorgesehen ist, die Verkaufssteuer von zehn Prozent durch eine Mehrwertsteuer von 14 Prozent zu ersetzen und auch Kapitalerträge zu besteuern. Zudem sollen Subventionen auf Treibstoff, Strom und teils Lebensmittel weiter gekürzt werden; sie machen ein Viertel des Haushalts aus. Dabei sollen die Armen geschont werden, was auch der von der linken Opposition als neoliberal kritisierte IWF akzeptiert.

 

Das Haushaltsdefizit soll so von derzeit 11,3 Prozent auf unter zehn Prozent sinken, die Staatsverschuldung, die fast die Höhe der Wirtschaftsleistung erreicht, auf etwa 88 Prozent. Problematisch bleibt die angestrebte Freigabe der Wechselkurse, dürfte sie doch eine weitere Abwertung des Pfunds erzwingen. Die Zentralbank will die Kurse erst freigeben, wenn die Reserven 25 Milliarden Dollar betragen, auch wenn ihr neuer Chef die künstliche Stützung des Pfunds "einen großen Fehler" nennt.

 

Ob das Parlament bei all dem mitspielt, ist fraglich. Abgeordnete haben gefordert, den Satz für die geplante Mehrwertsteuer auf zwölf Prozent zu verringern. Auch blockieren sie bislang eine Reform des öffentlichen Dienstes, die eine leistungsabhängige Bezahlung und Beförderung von Beamten vorsieht - nicht aber die Entlassung von Hunderttausenden Staatsdienern, über die oft spekuliert wird.

 

Sollte das IWF-Direktorium die Bedingungen für einen Kredit als erfüllt ansehen, könnte Ägypten schon im September die erste Rate von 2,5 Milliarden Dollar einstreichen. Alle weiteren Zahlungen wären dann aber von der Umsetzung der vereinbarten Schritte abhängig - was Sisi und die Regierung unter Zugzwang setzen würde. Schon zwei Mal hatte der IWF sich mit Ägypten auf Kredite geeinigt - sie kamen nicht zur Auszahlung, weil Kairo letztlich vor zugesagten Reformen zurückscheute.

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