Willkommen auf meiner Homepage

Ich versuche euch hier einen kleinen Einblick in mein Leben hier in Hurghada zu geben. Neben News und Anekdoten aus meinem Leben im Tagebuch gebe ich euch hier zahlreiche Infos & Tipps aus dem "Alltagsleben" bzw. aus der mittlerweile über 8-jährigen Erfahrung hier. Diese (tlw. sehr kritischen) Infos und Tipps finden sie in dieser Form garantiert in keinem Reiseführer oder Prospekt.

 

Diese Seite ist zwar nicht neu aber noch lange nicht vollständig. Gerade bei den Infos und Tipps als auch bei dem Tagebuch und den News versuche ich für sie das Angebot ständig zu erweitern und aktuell zu halten.


NEWS / der letzte Eintrag:

Alle Einträge könnt ihr im "Tagebuch" lesen.


Kabel 1 / Giesel und Abzocke

Ich habe ja keine Ahnung, wer von euch diesen Beitrag gesehen hat. Aber ich möchte hier einfach behaupten, der Typ hat keine Ahnung. Dem geht es nur (im Sinne des Hartz 4 Senders) ums schlechtreden von Urlaubsdestinationen, egal wo die auf der Welt sind.

 

Eine Userin in fb hat es ganz gut beschrieben: "So blöd wie dieser Typ, können nicht einmal die primitivsten Proletarier als Urlauber hier sein"!!!

 

Das man nicht alles glauben soll und vor allem Sachen, die mit Bargeld zu hinterfragen sind, weiss heute jedes Kleinkind - egal auf welchem Teil der Erde man ist. Aber so naiv wie sich dieser Reporter anstellt, das ist entweder fahrlässig oder bewusst gewollt (vom Sender)!

 

Nachdem im Laufe der Zeit jedes Urlaubsland "sein Fett bekommt" dünkt mir, dass dieser Sender von der deutschen Tourismuswerbung eine "eher kleine" Spende bekommen hat.

 

Bin gespannt, was er am Donnerstag gegen Griechenland einwirft. Aufgrund der Vorschau hat man ja schon die "Extremfälle" gesehen. Wenn die Preise (auch wenn sie sehr hoch sind) in der Speisekarte stehen, dann ist das keine Abzocke, dann ist das Blödheit!!!!!!!

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Gar nichts neu, macht der Mai....

Eigentlich war es ein Mai wie die Jahre zuvor. Das Einzige, das heuer anders war: der Hauptanteil des Ramadans lag heuer im Mai.

 

Anfang des Monats war ich wieder einmal Strohwitwer, weil Riki in die Schweiz musste. Aber auch das hab ich gut überstanden 😉. 

 

Ende des Monats waren wir wieder auf dem privat gecharterten Boot um Riki's Geburtstag zu feiern. Es war wieder einmal traumhaft und jeder Eingeladene war begeistert. 

 

Diesen und nächsten Freitag geht wieder auf "unser Boot" - Info folgt!

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Luxor mit Anna und Shawn

Gestern ging es mit Anna und Shawn nach Luxor.

 

Nach etwas Verwirrung am Morgen bei der Hotelsuche (das Hotel Caribbean Soma Bay liegt nicht in Soma Bay sondern in Safaga) ging es relativ pünktlich zum Frühstückspunkt. Wenn ich in der Vorbrereitung schon gewusst hätte, das Anna kein Fleisch ist, hätte ich nicht soviel Wurst mitgenommen, sondern mehr Marmelade und Honig. Es hat aber trotzdem gereicht.

 

Mein "Lieblingsfahrer" Hassan holte die 10 min. Verspätung rein und so waren wir zur üblichen Zeit im Tal der Könige. Nach gut 1,5 Stunden Besichtigung fuhren wir weiter zum Hatschepsut-Totentempel. Dann ging es nach einem kurzen Fotostopp bei den Memnon-Kolossen zum Restaurant "El Mina" zum Mittagessen. Was mich besonders freute war die Tatsache, dass beide das Essen über Gebühr lobten.

Das Highlight am Nachmittag, der Karnak-Tempel, war auch in ihren Augen das Highlight. Anna sprach sogar davon, ihren Wohnsitz von Düsseldorf nach Karnak zu verlegen :-).

 

Es war wieder einmal ein wunderschöner Tag mit sehr lieben Gästen, die voll begeistert waren.


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Drei Tage Luxor...

vlnr: Volker, Anja, Said & Thomas
vlnr: Volker, Anja, Said & Thomas

Vor ein paar Wochen lernte ich im Agra Roma mit Volker einen wirklich netten Deutschen kennen. Wir plauderten ab und zu über Gott und die Welt und neulich fragte er mich spontan: „du machst ja Ausflüge nach Luxor? Würdest du dir auch einen dreitägigen Trip zutrauen?“ Ja, sagte ich, dann besprachen wir kurz seine und meine Ideen, und einigten uns darauf, dass wir Mitte April fahren werden.

 

Volker lebt hier und hat eine tolle Villa in Magawish und im April kam sein bester Freund, Thomas und dessen Frau Anja das erste Mal nach Ägypten. Und in diesen 2 Wochen wollte er ihnen etwas bieten bzw. zeigen.

 

Fahren würden wir mit seinem Auto, chauffiert von seinem „Ziehsohn“ Said und Übernachtung reservierten er und Said das Iberotel Luxor (auf der Corniche südlich vom Luxor-Tempel und Winter Palace Hotel – also sehr zentral gelegen).

 So ging es also am Donnerstag den 18.4. um 8 Uhr los Richtung Luxor. Die ersten zwei Drittel der Fahrt auf der Autobahn durch die Wüste waren ja noch relativ angenehm, nur die Stunde Fahrt von Qena nach Luxor auf der „alten Straße“, die gesäumt ist von unzähligen Humps, gingen an Anja und Thomas nicht spurlos vorbei. Schließlich erreichten wir gegen 13:00 Uhr das Hotel, Said erledigte das Einchecken während wir uns auf der Terrasse mit Nilblick das erste Bierchen gönnten.

Wir gönnten uns bis ca. 15:30 Uhr eine Relaxpause in der Anja, Thomas und Volker nach einem Besuch des Restaurants und etwas chillen sich wieder gut fühlten. Danach spazierten wir die paar hundert Meter am Hotel „Winter Palace“, bekannt durch Agatha Christie vorbei zu unserem ersten kulturellem Highlight, dem Luxor-Tempel.

Der Rundgang durch den Tempel war aufgrund der Nachmittagstemperaturen angenehm und vor allem für Anja und Thomas beeindruckend. Volker war schon einmal bei einer Nilkreuzfahrt vor 8 Jahren hier, für Said war es nicht unbedingt „seine Kultur“ und ich war auch schon zigmal hier. Im Prinzip ist der Tempel ja auch relativ klein und unbedeutend wenn man den Karnak kennt, aber den hatte ich erst für Samstag eingeplant. Nach der Besichtigung ging es zurück ins Hotel, wo wir auf der Terrasse noch einen „Absacker“ tranken und relativ früh ins Zimmer verschwanden.


Ich wachte sehr früh am Morgen auf, ging in den Garten und knipste einige Fotos von den am anderen Nil aufsteigenden Ballons, die schon vor 6:00 Uhr starten um den Gästen einen spektakulären Ausblick vom Sonnenaufgang über Luxor bieten zu können.

Wir hatten zwar 8:00 als Frühstückstermin ausgemacht, aber eigentlich trafen wir uns alle schon vorher. So ging es nach einem guten und reichhaltigem Frühstück ziemlich pünktlich um 9:00 Uhr zu den heutigen Zielen, dem Tal der Könige, dem Hatschepsut-Tempel und den Memmnon Kolossen am anderen Ufer (auf der Westseite) des Nils. Da es in Luxor selbst keine Brücke über den Nil gibt muss man zwangsläufig die gut 40 Kilometer Umweg fahren um ins Tal der Könige zu gelangen.

Wir waren aber trotzdem noch früh genug da um den extremen Temperaturen, die hier tagsüber erreicht werden, auszuweichen. Obwohl ich immer die Fahrt mit dem Elektrozug nehme geht es vom Eingang bis zum „oberen Grab“ (Königin Thausert (letze der 19. Dyn.) und König Setnahkt (erster der 20. Dyn.) einige Meter weit und bergauf. Dieses Grab ist aber sehr schön, weil es ein Doppelgrab ist, einige interessante Aspekte der Wandbemalung zeigt und einen sehr schönen Sarkophag in der zweiten Grabkammer, also von König Setnakht, beinhaltet.

 

Danach ging es nur mehr „bergab“, zum Grab von Ramses III, vorbei am Grab von Tut Ench Amun und den Söhnen von Ramses II zum Grab von Ramses IV. Die Gräber von Ramses III und Ramses IV besuche ich mit Gästen gerne, weil sie relativ unanstrengend sind (d.h. nicht viele Stufen, also Höhenmeter haben) und weil sie architektonisch interessant sind.

Dennoch legten wir vor der Besichtigung des Totentempels der Königin Hatschepsut eine kurze Relaxpause im Restaurant „Panorama“ ein. Der Besuch des Tempels ist immer wieder eine Herausforderung, weil er von der Temperatur her der „heißeste“ ist, aber durch die relative offenen Lage auch viel Wind abbekommt. Eigentlich ist ja der Totentempel der Hatschepsut nur einer von drei Totentempeln an dieser „Mauer“ aber er er ist der am besten erhaltene und rekonstruierbare gewesen. Der Tempel ist natürlich auch sehenswert aber gerade die Aussicht von der „oberen Etage“ nach Luxor und ins Niltal ist wirklich einzigartig.

Nach einem kurzen Fotostopp bei den Memmnon-Kolossen (die ja eigentlich nur den Eingang zum Totentempel von Ahmenophis III darstellen – der gerade ausgegraben wird und daher noch nicht öffentlich begehbar ist) ging es zu „meinem Restaurant“ (in das ich immer bei den Tagestouren fahre) zum Essen. Nachdem wir alle satt waren ging es zurück ins Hotel.

 

Man merkte, dass der heutige Tag nicht so anstrengend war wie gestern und darum fiel auch das Abendprogramm nach dem Essen etwas lockererer und länger aus. Aber in Hinblick auf morgen war dennoch gegen neun Uhr „Bettruhe“ angesagt.


Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es am heutigen Tag zum Abschluss des Aufenthaltes zum Höhepunkt jedes Luxor – Aufenthaltes, zum Karnak Tempel. Der Eingangspylon, mit einer Breite von 17 m und einer Höhe von ca. 40 m beeindruckt schon aber die Säulenhalle von Seti I (ein Weltkulturerbe) ist wirklich das „Highlight“. Da können auch die zwei Obelisken, die je 320 Tonnen schweren „Nadeln der Hatschepsut“ nicht dagegen ankommen. Nach dem ca. zweistündigem Rundgang durch den Tempel ging es zurück in Richtung Hurghada.


 

Bevor die Beiden ein paar Tage später zurückflogen gab es noch ein Grillfest bei Volker.

 

Said war als „Chefkoch & Grillmeister“ und auch als „Schwimmtrainer“ der Frauen im Pool einfach hervorragend.


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Kairo zum zweitenmal...

Heute mußte ich wieder nach Kairo um mir den neuen Reisepass abzuholen. Ich fuhr wieder mit GO BUS um 2:00 Morgens ab Hurghada ab. Anders als vor drei Wochen schlief ich diese Nacht weil vier Ohren mehr hören als zwei.

 

Ich hatte mir den mittleren Sitzplatz der letzten Reihe reserviert, doch fuhren dieses mal soviele Leute mit, dass sie einen viel größeren Bus einsetzten. So saßich ziemlich eingequtscht neben einem relativ dicken Ägypter - an Schlaf war nicht zu denken.

 

Naja, auch diese Fahrt war irgendwann zu Ende, sogar früher als letztes Mal (ohne Umwege) und so kam ich direkt im Morgenverkehr am Tahrir Platz an. Der Morgenverkehr in Kairo ist echt ein Wahnsinn - alle Strassen sind nur ein riesiger Parkplatz mit etwas Bewegung. So beschloss ich dieses mal wirklich die paar Kilometer zu Fuss zu gehen. Ausserdem hatte ich ja genug Zeit.

 

Nach ca. einer Stunde Fußmarsch erreichte ich die österreichische Botschaft ohne mich einmal verlaufen zu haben. Diesmal war es nicht notwendig einen Termin zu reservieren und nachdem ich sehr früh dort war kam ich relativ schnell dran. Nach den üblichen, bereits gewohntem Check händigte mir Fr. Höhlmüller den neuen Pass aus. Nach freundlicher Verabschiedeung und vielen Glückwünschen ihrerseits ging ich zurück zum Tahrir Platz. Dort angekommen ging ich ins Büro von GO BUS um mein Ticket auf einem Bus vorher umzubuchen. Das ging reibungslos (35LE Bearbeitungsgebühr) und so fuhr ich schon um 11:30 Uhr zurück.

 

PS: die Eindrücke bei dem Spaziergang in Kairo waren echt toll. Rückblickend war ich zu Fuß schneller als mit dem Taxi bei der Botschaft. Der Weg zur österreichischen Botschaft ist auch relativ einfach zu finden, man muss nur auf der rechten oder linken Seite des Nils entlang gehen. Die Brücke an der man beim Hin- oder Rückweg den Nil überqueren muß sind dank Google Maps und GPS leicht zu finden.

Neben zahlreichen Luxushotels (von außen) und Luxuslimousinen (darunter der erste Maybach den ich je gesehen habe) liegen gleich daneben auf jeder Parkbank Obdachlose. Superreich und Superarm auf wenigen Metern beieinander!

 

PPS: Erst jetzt habe ich gesehen, dass es seit Neuesten auch in Hurghada ein Konsulat gibt, bei dem man den Reisepass beantragen kann. Ich hätte mir also das alles ersparen können, weil ich das Konsulat in Hurghada zu Fuß in ein paar Minuten erreichen kann. Im nachhinein könnte ich mir zwar in den Hintern beissen aber so habe ich auch einige neuen Erfahrungen gemacht.

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